Frühjahr, Osterzeit = Zeit für Südfrankreich. Die letzten beiden Jahre waren wir wieder in Folge nach Serres in den französischen Seealpen zum Fliegen gefahren, so auch dieses Jahr. Sech Mitglieder und drei Flugzeuge machten sich in der Woche vor Ostern auf den knapp 1.000km weiten weg in das schöne Segelfluggebiet.
In der ersten Woche war über viele Tage der Nordwind Mistral dominant und so stark wie wir ihn eigentlich nicht kannten. In knapp 6.000m blies er mit knapp 180 km/h extrem stark. Am Boden war es entsprechend auch immer recht kalt. Einen Tag entschließen wir und alternativ zu einer Wanderung, die aber auch recht frisch war. Ansonsten werden wir mit einigen hohen Wellenflügen beglückt.
Der Wetterwechsel kommt dann zum Wochenende. Eine Hochdruckwetterlage stellt sich ein und es wird mit gut 20 Grad tagsüber angenehm warm. Fliegerisch gibt es damit mehr klassische Thermik als Welle. Aber auch die erlaubt und schönen Flüge. Dreimal ging es die Vercor nach Norden, was im Frühjahr eher nicht so häufig geht. Ein Highlight war sicherlich der Flug zum Mont Blanc, was uns bisher noch nie geglückt war. Der Berg ist schon beeindruckend und als Nachtisch gibt es noch einen Gletscher zu sehen.
Einen Tag ging es auch wieder zu den Mönchsgeiern. Ein große Kolonie lebt rund 30km vom Flugplatz entfernt und segelt an Tagen mit passendem Wind an einem Grat entlang. Wir hatten dieses Jahr recht viel Glück und haben einige gesehen.
Neben den vielen schönen Flügen kam natürlich das kulinarische auch nicht zu kurz. Hier haben wir uns es auch immer gut gehen lassen.
Wir blicken auf zwei Wochen zurück, ohne nennenswerten Niederschlag, das war wirklich topp und wir sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein.


