Tag der offenen Tür – Falke tanzt um Regenwolken

Unser diesjähriger Tag der offenen Tür war am 12. Juni wettertechnisch feuchtfröhlich ausgefallen. Regenschauer zogen immer wieder über Hörbach und deshalb fand schon der gut besuchte Feldgottesdienst mit Pfarrer Thomas Gessner der Evangelischen Kirchengemeinde Hörbach in unserer Halle statt. Animiert durch die musikalische Begleitung von Gitarrist Max Richter und das Thema „Fliegen“ griff Pfarrer Gessner spontan zur Gitarre und stimmte mit der Gemeinde das Lied „Über den Wolken“ an – eine perfekte Überleitung zum Tag der offenen Tür.
Auf Grund des Regenwetters gab es leider nur einen einzigen Start mit einem Segelflugzeug. Jens Mattis war kaum mit seinem Fluggast gestartet, als ein erneuter Schauer aufkam und er das doppelsitzige Segelflugzeug bei Regen wieder landen musste. Seinen Fluggast hat das nicht verschreckt, im Gegenteil – er war hellauf begeistert und hatte an diesem Tag der offenen Tür ein wahrhaft einzigartiges Erlebnis. 
Allein der Falke, unser zweisitziger Reisemotorsegler, konnte für Rundflüge genutzt werden. Da er ohne großen Aufwand schnell abheben kann, konnten große und kleine Flugbegeisterte mit Martin Koch und Paul Klabunde zum Tanz um die Regenwolken starten und die schöne Umgebung von Hörbach aus der Luft betrachten. Sogar eine Geburtstagsgruppe nutzte die Gelegenheit für ganz viele allererste Flugerlebnisse. Die strahlenden Gesichter der Kinder bei der Landung, ließen keinen Zweifel, dass sie dieses Erlebnis in guter Erinnerung behalten.
Ungeplant gab es noch eine ganz tierische Flugshow, denn ein Brieftaubenzüchter, der seine Tauben eigentlich in der Nähe von Nürnberg starten lassen wollte, musste auf Grund des Regens seine Pläne ändern. Auf dem Heimweg nach Borken (Nordrhein-Westfalen) gab es dann in der Nähe von Hörbach eine Regenpause. Diese Gelegenheit nutzte er, um seine 3000 Tauben von unserem Segelfluggelände starten zu lassen.
Wer am Boden bleiben wollte, konnten sich am Infostand erklären lassen, warum Fliegen ohne Motor kein Hexenwerk ist. In der Halle, geschützt vor dem Regen, konnte man nicht nur die Segelflugzeuge genauer betrachten, sondern auch einmal sehen, wie platzsparend eingeparkt werden muss, damit möglichst viele Flugzeuge in solch einer Halle abgestellt werden können. 
Und auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten, als Zauberkünstler und Ballonentertainer Michael O. mit seiner Show ein Lachen auf die Gesichter vieler Kinder zauberte.
Ob bei Kaffee und Kuchen oder Herzhaftem vom Grill, es gab viele Gelegenheiten zum Austausch von neuen und alten Fliegergeschichten und vielleicht hat auch der eine oder andere sein Herz für die Fliegerei entdecken können und schaut bei einem der nächsten Flugbetriebe mal bei uns vorbei.

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